Gajan Kristnaskon

Bei der schier unglaublichen Fülle an süßen Leckereien zur Weihnachtszeit zeichnet sich das Dessert eher durch angenehme Zurückhaltung aus. Um das Menü in diesem Jahr rund zu machen, habe ich eine Variante der „Kalten Ente“ gewählt. Nach einem üppigen Mahl wirkt dieser fruchtig-erfrischende Nachtisch anregend. Das Sorbet „räumt den Magen auf“ und passt hervorragend zu einem trockenen Rheingauer Riesling oder einem Crèment von der Loire.

Passt gut zur kalten Ente – Butterplätzchen und Weihnachtsmandeln

Kalte Ente mit Limetten-Sorbet

___Für 6 Portionen
10 Limetten
3 Tassen Zucker
1,5 Tassen Wasser
10 Blätter Basilikum + weitere Blätter zur Dekoration
2 Eiweiß

___Zubereitung
Eiweiß steif schlagen, bis es schnittfest ist. Zucker mit dem Wasser verrühren. Die sehr fein geriebene Schale von etwa 6 Limetten in das Zuckerwasser geben. Von zwei weiteren Limetten die Haut in feinen Streifen abziehen und zur Seite stellen. Alle Limetten auspressen, zunächst 3/4 des Limettensaftes hinzugeben und probieren. Je nach Geschmack mehr Saft zugeben. Basilikum sehr fein hacken und mit dem Limetten-Zuckerwasser verrühren. Etwa 5 Minuten ziehen lassen, dann das Wasser durch ein Sieb in eine Schale gießen. Dann den Einschnee schnell unterheben und die Masse sofort in den Gefrierschrank geben und ca. 25 Minuten kalt stellen.

Das Sorbet mit einem Schneebesen aufschlagen und für weitere 25 Minuten in den Gefrierschrank geben. Wenn die Masse nicht mehr flüssig (aber auch nicht sehe fest) ist, aus dem Gefrierschrank nehmen und mit einem Esslöffel das Sorbet in Nocken in bauchige Rotweingläser geben (pro Glas 2 Nocken). Die Limettenzesten über das Sorbet streuen und die Gläser ca. zu 1/2 mit gut gekühltem trockenem Weißwein oder Crémant auffüllen. Mit Basilikumblättern dekorieren.