חג המולד שמח

Ich habe 15 Jahre lang kein Weihnachten gefeiert. Das war die Zeit, in der ich in Israel gelebt habe. Auf Christstollen musste ich in dieser Zeit glücklicherweise nicht verzichten. Meine Berliner Familie hat mir jedes Jahr ein Päckchen mit diesem leckeren Gebäck geschickt. Jetzt bin ich diejenige, die Stollenpakete nach Israel schickt. Einige meiner Freunde und Verwandten in Tel Aviv und Haifa sind ganz verrückt nach diesem schweren, süßen Gebäck – wer kann es ihnen verdenken. Auch wenn Stollen, wie der Name schon sagt, ein ursprünglich christliches Fastenbrot gewesen ist und nicht koscher zubereitet wird.

Honig- oder Lebkuchen hingegen sind auch in der jüdischen Küche sehr bekannt. Zum jüdischen Neujahrestag Rosch ha-Schana ‏ראֹשׁ הַשָּׁנָה‎, der immer im September oder Oktober liegt, wird Honek-Lejkech, Honigkuchen, mit Weintrauben, süßem Wein und in Honig getauchte Apfelschnitzern gereicht, um der Hoffnung auf ein gutes, süßes Jahr Ausdruck zu verleihen. Auf der Website des Jüdischen Museums in Berlin gibt es ein Rezept samt kurzem Abriss zum geschichtlichem Hintergrund der in vielen Kulturen und Religionen so beliebten Gewürzkuchen.

Elisenlebkuchen selbst zubereiten

Rosinen, Mandeln, Zucker und viel Butter